Nachsorgeprojekt St Margaret
Seit vielen Jahren unterstützen wir ein besonderes Kinderheim auf den Philippinen – ein sicherer Ort für Mädchen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben. Hier finden sie Schutz, Geborgenheit und professionelle Begleitung, insbesondere während der oft langwierigen Gerichtsprozesse gegen ihre Täter.
Doch der Bedarf an Schutzplätzen ist enorm. Die Warteliste für einen Platz im Heim ist lang, der Druck groß, Mädchen möglichst schnell weiterzuvermitteln. Viele von ihnen dürfen erst dann das Heim verlassen, wenn der Täter verurteilt wurde oder wenn sich ein Familienmitglied findet, das bereit ist, das Kind aufzunehmen.
Genau hier setzt unser Nachsorgeprogramm St. Margaret an. Denn viele Verwandte wären durchaus bereit, die Kinder aufzunehmen – doch es fehlt ihnen schlicht am Nötigsten. Die Armut ist oft so groß, dass ein zusätzliches Kind das tägliche Überleben gefährden würde.
Mit unserem Nachsorgeprojekt unterstützen wir diese Familien gezielt und unbürokratisch: mit Lebensmitteln, Schulmaterialien und in dringenden Fällen auch mit Mietzahlungen. So ermöglichen wir, dass die Mädchen in einem familiären Umfeld leben können – ohne dass die Armut sie erneut in Notlagen bringt.
Denn der Schutz eines Kindes endet nicht mit dem Verlassen des Heims. Unsere Begleitung schafft Perspektiven – für die Kinder und für die Familien, die ihnen ein Zuhause schenken wollen, aber es ohne Unterstützung nicht könnten.